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wieder da mit neuen gedanken...

war im urlaub. mein freund hat mcih total vermisst, ich ihn auch, aba nich so sehr wie er. normal?

heute hab ich mich mit ihm getroffen und er meinte so: "ich würd so gerne bei dir bleiben, muss aber gehen"...."irgendwann bleib ich mal" Hmm schön und gut. Was ist mit meinem Eltern!? Die gehen da bestimmt steil drauf! Und eh überhaupt!? Ach ka.

Ne Freundin von mir meinte ich hätte zugenommen. Eh, bisher hab ich mir da nie gedanken drüber gemacht, ich fands auch nie schlimm oder so und bin immer der meinung gewesen, dass ich ess, was mir gefällt, doch jetz!? das wirft mich irgendwie n bisschen aus der bahn, denke da doch mehr drüber nach :-O krasse scheiße. vorallem scheiße. will das nich!

Sie hat mich auch gefragt ob ich das Bedürfnis gehabt hätte schon mit meinem Freund zu schlafen!? Erstens sind wir noch nich soo lange zusammen und zweitens geht die das n Scheißdreck an :/

Hmm, mit meinem besten Freund scheint alles irgendwie doch wieder besser zu werden, aber habe Angst, dass ich zu schnell nachgebe.. 

Bin erstmal raus. 

16.7.08 00:25


Mein Brieffreund


Mein Brieffreund. Er war mein bester Freund. Mein erster bester Freund. Es war etwas ganz anderes als später mit meinem besten Freund, von dem ich in den vorhergehenden Einträgen geschrieben habe. Auf der einen Seite vielleicht nicht so tiefgehend, weil wir uns fast nie gesehen haben. Auf der anderen Seite oft viel persöhnlicher, weil wir einfach alles geschrieben haben, was uns bewegt hat. Wir haben seitenweise Briefe geschrieben. Fast waren wir verliebt in einander. Wenn wir es gewollt hätten wären wir vielleicht auch zusammen gekommen. Ich war jedenfalls sehr verliebt in seine Briefe. Eine Zeit lang. Er hat mir so viel bedeutet, doch irgendwann hat er einfach aufgehört zu schreiben. Ich habe ihm einen Brief geschrieben. Ich habe ihm noch einen Brief geschrieben. Und ich habe ihm noch einen Brief geschrieben. Wenn ich Glück hatte hat er dann nochmal kurz geantwortet. Aber schließlich hat sich das alles verlaufen und auch ich habe aufgehört ihm ständig zu schreiben. Dann irgendwann als er ICQ entdeckt hat, habe ich wieder was von ihm gehört. Wir haben angefangen ab und zu zu chatten. Doch irgendetwas war anders. Immer häufiger haben wir uns gegenseitig angekackt. Irgendwie war da nichts mehr von Freundschaft zu spüren. Jedesmal, nachdem wir gechattet hatten, ging es mir schlecht. Ich habe mich immerwieder gefragt was mit ihm los ist. Habe überlegt ob er sich verändert hat, ob er ein ganz anderer Mensch ist, als ich immer dachte, oder woran es liegt, dass wir uns plötzlich nicht mehr verstehen. Mittlerweile glaube ich, dass es an ICQ lag. Wir haben einfach alles, was der andere gesagt hat falsch verstanden. Wollten es vielleicht richtig verstehen, aber konnten nicht. Und vielleicht wollten wir es auch gar nicht verstehen. Vielleicht wollten wir auch einfach nur angepisst von dem anderen sein, ihm eins reinwürgen, ihm sagen wie scheiße er ist, wie kacke er sich benimmt. Jedenfalls war es verletztend. Sehr verletztend. Denn, wie gesagt, er war mal mein bester Freund. Und mir bedeuten Freundschaften total viel. Sie sind mir sehr wichtig und ich versuche um jede einzelne zu kämpfen. Vor ein paar Tagen haben wir mal wieder gechattet. Wir haben uns wieder angekackt. Ich saß vor meinem PC und habe geheult! Ich habe so geheult und es ging mir so schlecht. Schließlich meinte ich, es akzeptieren zu müssen, dass das Interesse nur einseitig ist. Dann aber meinte er, dass es wieder so werden kann wie früher. Das glaube ich nicht. Aber ich wünsche mir, dass es vielleicht noch mal ein bisschen besser wird. Jedenfalls haben wir angefangen Mails zu schreiben. Bisher jeder eine. Ich warte jetzt wieder auf Antwort. Mal sehen, ob es einseitig weitergeht, oder ob er sich auch auf den Arsch setzt und mal schreibt.

Meine Frage: Wieso habe ich so Probleme mit meinen Freunden? Erst mein bester Freund, dann mein Brieffreund. Wieso bin ich anfällig für sowas?

21.7.08 14:10


Krasse Erlebnisse mit Gott

Andere haben oft krasse Erlebnisse mit Gott zu erzählen. Ich nicht. Oder nur selten. Es freut mich echt für die anderen. Ungelogen. Doch ich frage mich, wieso habe ich diese Erlebnisse nicht? Habe grade den Blog einer Freundin gelesen. Sie hat berichtet, wie sie in der letzten Woche auf einem Sommerlager war. Wie sie dort mindestens 2 (von denen hat sie genauer berichtet) sehr gute Andachten/Predigten gehört hat, von denen sie was für sich mitnehmen konnte. Außerdem gings ihr da auch einen Tag echt scheiße. Sie saß heulend da, ABER sie hat gespürt wie Gott bei ihr war. Es ist ein Mitarbeiter gekommen, hat ihr zugehört, mit ihr gebetet, sie in den Arm genommen. Bis es ihr besser ging. Ich möchte das auch! Ja, ich wünsch mir sogar dass es mir nochmal wieder um einiges schlechter geht als grade eben. Wie kann man sich das wünschen? Aber ich wünsche mir einfach Gott erleben zu können, ihn zu spüren. Seine Nähe. Fast ärgert es mich, dass ich Urlaub auf Malle gemacht habe und nicht auf eine Freizeit gefahren bin, wo ich mit Sicherheit Erfahrungen gemacht hätte. Ich bin krank, oder? Hmm, weiß ich nicht. Eigentlich wünsch ich mir auch nicht, dass es mir wieder so kacke geht. Es geht mir ja so schon nicht grade gut im Moment. Ich weiß auch wieder mal nicht, was los ist. Eigentlich müsste ich glücklich sein. Ich habe Ferien. Ich bin dabei meinen Führerschein zu machen. Ich habe Pläne wie mein nächstes Jahr aussieht. Ich habe eine eigentlich akzeptable Familie. Ich habe einen Freund, den ich liebe und der mich liebt. Also, wieso gehts mir trotzdem nicht gut?

Dann hat mich ein Satz, den ich auf dem Blog meiner Freundin gelesen habe n bisschen mitgenommen. Einer der Prediger sagte wohl: "Wenn man bei dir keine Leidenschaft sieht, dann hast du auch keine. " Wow, kann man das wirklich so krass sagen? Das macht mir fast n bisschen Angst. Sieht man bei mir Leidenschaft? Ich denke nicht. Habe ich Leidenschaft? Ich denke schon, manchmal mehr, manchmal weniger nach außen tragend, aber ich bin mir auf jeden Fall total sicher, dass Leben mit Gott das beste Leben ist, das ein Mensch haben kann. Und ich liebe Jesus. Das kann ich auch so sagen. Mittlerweile. Und nun? Für andere greifbare Leidenschaft bei mir? Ich glaube die gibt es nicht. Also habe ich keine? Nein, denke ich nicht. Ach Mensch, das ist doch alles wieder voll kompliziert.

Und was macht Leben überhaupt aus? Wofür lebe ich? Ich lebe nur vor mich hin. Beziehungsweise für den Moment, für meine Beziehung, für Freundschaften. Aber ist das alles? Nur will ich da wirklich was dran ändern? Hmm, vielleicht ist das auch die falsche Frage, ich denke schon, dass ich vielleicht was daran ändern will, aber habe ich auch die Motivation? Nein, da endet dann das ganze Unternehmen.

Super und jetzt kackt mich meine Mutter schon wieder an, weil ich ja keine Hilfsbereitschaft zeige. Ich habe keine Lust hier mich "Ausnutzen" zu lassen. Ausnutzen ist wohl n bisschen zu krass formuliert. Aber ich denke nicht, dass es meine Aufgabe ist ihr neue Briefmarken zu kaufen, wenn sie keine mehr hat. Und ich denke auch nicht, dass ich für alle Essen kochen muss. Und ich denke auch nicht, dass ich dafür verantwortlich bin jedesmal für jeden Essen von der Pommesbude mitzubringen. Wie wärs, wenn das auch mal jemand anders macht? Hat sie vielleicht noch mehr Kinder, als mich? Und kann sie selber auch den Hintern hochkriegen um ihre eigenen Besorgungen selber zu machen? Ich mein, klar kann ich mal was für sie besorgen, wenn ich eh unterwegs bin. Aber bei diesem Scheiß Wetter habe ich da genauso wenig Bock zu wie sie. Hmpf. Und weil ich keinen Stress hier mit den allen haben will geh ich wahrscheinlich gleich doch wieder. Das ist doch zum Kotzen!!!

Bin raus. 

22.7.08 14:35


Schon wieder von anderen....

Ich bin schon wieder auf dem Blog einer Freundin gewesen. Heute habe ich etwas anderes gefunden (auch wenn es riskant ist das hierreinzustellen, weil ich das auf meinem anderen Blog auch schon getan habe und man mich so erkennen kann, wenn man zufällig auf diesen Blog kommt, möchte ich diejenigen, die sich auf diesen Blog verirren teilhaben lassen, an dem, was mich beschäftigt):

gott ist wie dein eigener schatten

er ist immer bei dir und läuft neben dir her

aber er ist dir immer etwas vorraus

er weiß, was als nächstes kommt

was du fühlen wirst

was du denken wirst 

was du sagen wirst 

was du tun wirst 

er weiß es und kann dich darauf vorbereiten

und er wird es mit dir durchstehen


Diese Vorstellung von Gott gibt mir neuen Mut. Es ist schön zu wissen, dass jemand vorausgeht, dass jemand schon vorher weiß was in mir vorgeht und mir deshalb helfen kann! Ich finde diese Idee von Gott einfach super. Trotzdem belastet mich oft, dass ich davon wenig spüre. Oder wenigstens meine, nichts zu spüren. Bin ich vielleicht selber daran schuld, dass ich nichts spüre? Öffne ich mich nicht richtig? Hmm, ich weiß es nicht. Ich finde das Schade. Die Freundin hat auch geschrieben, dass sie durch die Gegend gelaufen ist, christliche Lieder gehört hat und sie plötzlich von einem Frieden erfüllt wurde und es ihr gut geht (obwohl ihr Opa letzte Woche gestorben ist). Ich finde das echt faszinierend! Ich freue mich total für sie. Und irgendwie weiß ich manchmal nicht, ob es mir reicht, zu wissen, dass er bei anderen da ist, ob es mir reicht, die Geschichten von anderen zu hören, wie er für sie da ist. Ob es mir reicht, wenn ich weiß, dass er ein Gott ist, der für Menschen da ist. Oder ob ich es brauche, dass auch ich das regelmäßig spüre. Ich denke schon, dass ich das brauch. Nur dann frag ich mich, ob ich vielliecht auch zu hohe Ansprüche stelle? Dann sag ich mir aber, dass man eiegntlich viel mehr von ihm erwarten können sollte. Und nicht nur können, sondern WIRKLICH sollte. Denn er ist ein lebendiger Gott. Er hat früher Wunder bewirkt und wieso kommen heutzutage keine großen Wunder mehr? Weil wir es ihm nicht mehr zutrauen. Nicht wirklich vertrauen! Im neuen Testament die Menschen sind zu Jesus gekommen, haben sich ihm zu Füßen geworfen und ALLES von ihm erwartet. Wieso machen wir das nicht mehr?

24.7.08 01:31


Jetzt sind meine Eltern wieder zu Hause. Waren bei ihren früher mal besten Freunden. Hatten jetzt wohl so ne Art Aussprache. Bin ich mal gespannt wies jetzt weitergeht.

Naja, eigentlich wollte ich mich grade ein bisschen über die aufregen. Finde es nämlich ziemlich scheiße, dass die mich, obwohl ich 18 bin nicht machen lassen, was ich will. Letzten Sonntag war hier n bisschen scheiße, als ich von meinem Freund nach Hause fahren wollte fuhren die Züge nur noch richtig scheiße. In solchen Momenten würde es sich einfach anbieten, dass ich da penne. Einfach auch, weil der Weg n bisschen weiter ist. Mit dem Zug bin ich da 1 1/2 Stunden unterwegs und mit dem Auto auch ne gute halbe Std. Ganz abgesehen davon habe ich noch kein Auto und meinen Führerschein auch nicht. Also wieso darf ich da nicht pennen?? Wieso vertrauen die mir nicht, wenn ich sage, dass ich nicht sofort mit dem in die Kiste springen will? Wieso vertrauen die ihm nicht, dass er mich nicht dazu zwingt? Wieso glauben die mir nicht? Selbst wenn ich mit ihm schlafen wollte, würde ich Wege finden. Dann könnten wir das vorher machen und wir könnten es auch ganz woanders machen. Dazu muss ich nicht bei ihm übernachten... Ich versteh das nicht und finds einfach nur kacke. Einfach weil ich 18 bin und selbst entscheiden dürfen sollte!! Überhaupt sollten die sich weniger in mein Leben einmischen. Hmpf. Na ja, bevor ich mich hier jetzt noch viel mehr aufrege, beende ich meine Schreibaktivitäten für heute. 

24.7.08 01:51


Schlussstrich? - Schlussstrich!

Haha, ich weiß grade, ganz ehrlich nicht, wie ich mit dem grade geführten Gespräch umgehen soll. Ich werde es hierhin kopieren und so könnt ihr alle teilhaben, an dem Ende einer besten Freundschaft.

------klärendes Gespräch------

ich:
lebst du noch?
er :
ähm... ne leider nich^^
er :
quasi
er :
und du?
ich:
wieso nich.hmnhjoar doch ich schon
er :
kA... hab ich mir noch keine gedanken drüber gemacht=)
ich:
aha na dann..
ich:
und sonst?
er :
wie isset leben?
Kampfzwerch (01:14 AM) :
nich schlecht
ich:
deins?
er :
sehr stimmungsgeladen in mom
ich:
woran liegts?
er :
kA... glauben is total fresh grad... und anders als sonst
ich:
das heißt?
er :
und habn mädel kennengelernt was total cool is und überhaupt wir haben so super gepräche usw. allerdings wohnt die in sachsen-anhalt
er :
hm.. ja "neuen" glauben mit neuem bewusstsein und anderen ansichten
ich:
aha, du könntest mir bei gelegenheit mal erzählen, was "neuer" glaube heißt..
ich:
und sachsen anhalt is weit... hast du nicht ma gesagt, dass für dich ne fernbeziehung nie in frage käme? hmm na ja, aber es würde mich für dich freuen, wenn du glücklich wirst.

er :
das is dauert dann aba mach ich anderes mal... ich kann halt nur sagen das er viel "radikaler" is..
ich:
hmm na ja, kann ich mir jetz so noch nich viel drunter vorstellen..
er :
ja also erstmal baut man ja auch nur ne freundschaft auf... nur soo coole gespräche wie mit der ahtt ich noch nie und sie sieht dazu noch super aus und wenns so kommt... was will man machen...
er :
kann ich das nen anderes mal erzählen?
er :
am besten "real"
er :
weil is i-wie besser
ich:
von mir aus.
ich:
ich wollt jetz eh gleich pennen gehen.
ich:
bin nur irgendwie enttäuscht, dass du dich nie gemeldet hast, nach unserem letzten gespräch und dem treffen bei denise.. also geh im mom dann wohl wirklich eher davon aus, dasses mit unserer guten freundschaft vorbei ist. schade, aber es ist wahrscheinlich besser für mich, wenn ich das akzeptiere und dem nicht noch wer weiß wie lange hinterhertrauere und es mich runterziehen lasse.
er :
ich war halt i letzter zeit total verpeilt... und hab garnich drüber nachgedacht weil das mich alles so in anspruch genommen hatt und so...
ich:
das ist ja schön und gut. und freut mich echt für dich, wenn dir das weitergeholfen hat.
er :
ich mein jetzt nich das mit uns... sondern alles andere
ich:
aber ich habe dir ziemlich deutlich gesagt, dass du was tun musst um mir zu zeigen, dass dir an der freundschaft was liegt und das hast du nicht getan. und irgendwann habe auch ich kein bock mehr immer zu warten und verständniss dafür zu zeigen, dass bei dir da was zwischengekommen ist., das habe ich oft genug gemacht, denke ich. wenn ich nicht immer verständnis gezeigt hätte, wäre die freundschaft schon vor monaten kaputtgegangen. ist zwar traurrig, aber ist doch so!
er :
ja ich weiss ich weiss aba nich warum mich bei keinem gemeldet hab in der letzten woche auser bei einer person und ich bin auch total verrückt im mom und will am liebsten alles umschmeissen und neu anfange(positiv gemeind) aba hab kA warum mir das alles mit dir nichmerh wichtig war....
er :
ich kann mich i-wie nich ausdrücken...
ich:
das ist schade. bringt aber weder dich, noch mich weiter.
ich:
dass du sagst, dass du kA hast, wieso dir das mit mir nichmehr wichtig war, sacht vielleicht doch schon alles??
er :
ich bin grade nimmer ich selbst bzw. voll anderes deshalb weiss ich nich ob das normal is ...
er :
hmpf... weiss nich
ich:
gehst du grade auf das ein, was ich geschrieben habe?
ich:
für mich sagt das alles, wenn du einsiehst, dass dir das mit mir nicht mehr wichtig war.
ich:
dann ist es doch egal, dass du dich verändert hast., das habe ich auch. aber wenn du sagst, dass dir meine/unsere freundschaft nicht wichtig war. dann sagt mir das so viel. und vor allem sagt mir dass, dass ich in letzter zeit zu unrecht noch gehofft habe und du mir auch im letzten telefonat noch falsche hoffnungen gemacht hast.
er :
anscheinend isses so-.-
ich:
Danke!
ich:
Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Danke für deine Freundschaft (als sie existierte). Du warst mir einer der wichtigesten Menschen in meinem Leben. Du warst für mich da, als ich mein Leben schmeißen wollte und das werde ich dir nie vergessen. Du warst mein bester Freund und ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich mit dir haben durfte.
Wie das ganze jetzt geendet hat finde ich allerdings zum Kotzen. Dein Verhalten Scheiße! Du hättest auch am Telefon schon was sagen können oder in dem Brief. Dass du mich angelogen hast, verletzt mich sehr. Kann man aber nix dran ändern. Ich wünsche dir ein schönes Leben, auf dass du glücklich wirst und bessere Freunde findest. Machs gut.

ich:
Ach ja, und wenn ich dir noch einen Tipp geben darf. Wenn du wirklich glücklich werden willst, auch mit einer Frau/einem Mädchen, dann solltest du dich ihr gegenüber anders verhalten..

------end-----

Und jetzt? Hmm, eigentlich hatte ich gar nicht vor, jetzt noch hierzusitzen. Ich wollte eigentlich schlafen gehen. Schlafen gehen, bevor "mein bester Freund" mir geantwortet hat. Ich weiß nicht wieso ich ihn überhaupt angeschrieben habe. Eigentlich hatte ich das nicht vor. Ich wollte eigentlich warten, warten, bis er sich selber meldet. Doch das hat er nicht getan. Wieso nicht? Die Antwort hat er mir heute gegeben. Jetzt bin ich froh, dass ich ihn angeschrieben habe. Jetzt ist das ganze vorbei. Jetzt brauch ich nicht mehr hin und her überlegen, ob ich nun richtig liege mit meinen Vermutungen, dass meine Freundschaft ihm nix mehr bedeuetet, Jetzt weiß ich es. Es ist Gewissheit, dass er mich in unseren letzten Gesprächen und dem Brief, den er geschrieben hat belogen hat. Es ist Gewissheit, dass ich mir mehr von der Freundschaft erhoft habe, sie für etwas Größeres und Tieferes gehalten habe, als er. Ja, es ist vorbei! Und jetzt? Wie gehts mir jetzt? Nun ja, jetzt direkt danach geht es mir... hmm, eigentlich überraschend gut für das, was ich grade erfahren durfte. Es hat mich ernsthaft gewundert, dass ich nicht geheult habe, als er mir das so gesagt hat. Ja, und ich bin froh! Dass ich ihm das so direkt geschrieben habe, dass ich auch auf diese "Anspielung" von wegen er wisse nich, wieso ihm das nicht mehr wichtig war, eingegangen bin. Dadurch habe ich Gewissheit erlangt. Naja, ich denke, ich mach mir was vor, wenn ich jetzt sage, dass mich das alles kein bisschen berührt. Es ist scheiße, von seinem "besten Freund" gesagt zu kriegen, dass man ihm nicht wichtig ist, schon länger nicht. Es tut weh, wenn eine Freundschaft, die einem so wichtig ist, mit einer Person, die einem so wichtig ist, einfach endet. Wenn einfach der Eine entscheidet, dass er sich verändert habe und dass das deshalb nicht mehr geht. Ich weiß nicht. Für mich ist das eigentlich kein Grund! Es ist für mich kein Grund, zu sagen "Ich habe mich verändert und deshalb muss unsere Freundschaft jetzt vorbei sein." . Wer denkt denn bitte so? Wenn man sich verändert, dann ist das eine Möglichkeit, dass die Freundschaft weiterwachsen kann! Wenn er ein Mädchen kennenlernt, dann ist das eine Möglichkeit, dass unsere Freundschaft weiterwächst, weil er mir davon erzählt, so wie ich ihm von meinem Freund erzählt habe. Wenn er einen "neuen" Glauben findet, dann ist das eine Möglichkeit, dass die Freundschaft wächst, indem er mir erzählt, was er neu entdeckt hat, indem man diskutiert (was er immer geliebt hat). Einfach durch Austausch kann eine Freundschaft doch durch die Veränderung eines jeden wachsen. Es funktioniert doch auch in anderen Freundschaften so. Schon seit Jahren. Man nehme das Beispiel von Freundin xy und mir. Wir waren früher Spielfreundinnen. Haben uns getroffen, Barbies gespielt. Das gemacht, was kleine Kinder halt machen. Dann sind wir älter geworden. Wir haben uns verändert. Wir haben angefangen über Glauben zu reden und über unsere Ansichten zu diskutieren (Thema Taufe (als Kind, oder Erwachsener), ist ein Punkt, wo wir bis heute noch nicht wirklich die gleiche Ansicht haben, aber wir reden darüber, diskutieren, und bleiben dabei aber immernoch Freundinnen). Dann hat sie ein Jahr eher als ich einen Freund gehabt. Ein bisschen haben wir uns über die Jahre voneinander entfernt, doch wir haben NIE den anderen vergessen. NIE war uns der andere total unwichtig und NIE hat einer von uns gesagt, er habe sich verändert und sehe deshalb in der Freundschaft keinen Sinn mehr, oder ähnliches. Im Moment genieße ich die Freundschaft wieder sehr. Wir erzählen uns wieder ein bisschen mehr und ich finde unsere Freundschaft ist in der letzten Zeit nochmehr gewachsen. Also muss das nicht so laufen, es muss nicht der Weg kommen, den "mein bester Freund" gewählt hat. Aber jetzt reg ich mich hier die ganze Zeit auf... Klar ist das scheiße, aber ich möchte nicht vergessen, dass "mein bester Freund" für mich da war, als es mir schlecht ging. Er war mir ein echter Freund. Er war mir ein Freund, den ich brauchte und der für mich dawar. Ich bin dankbar für das, was ich mit ihm erleben durfte. Ich möchte das nicht vergessen. Ich wünsche ihm ehrlich, dass er glücklich wird. Dass sein "neuer" Glaube gut für ihn ist. Dass es mit diesem Mädel richtig läuft. Dass er Freunde findet, mit denen er besser klarkommt als mit mir. Dass er eine Frau fürs Leben findet. Dass er einfach ein tolles Leben führen kann. Ich wünsche ihm, und das ist echt ehrlich gemeint, das beste Leben, dass er haben kann. Und für mich hoffe ich jetzt, dass es nicht schlimmer wird. Dass ich klarkomme, damit, dass es jetzt echt aus ist. Dass ich überhaupt klarkomme und nicht deswegen einstürze.

Ich werde jetzt schlafen gehen und die Zukunft wird zeigen, wie es für mich aussehen soll.

25.7.08 02:13





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