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ich kann nicht mehr

Ahh, ich kann nicht mehr! Ich sitze hier, lese einen Text von Freundin xy, wie sie mehr oder weniger an ihren besten Freund pq schreibt. Wie sie schreibt, wie sie sich fühlt, was sie belastet, dass sie ihn nicht verlieren will, dass sie verletzt ist, wie sie schreibt, dass sie dachte er wär anders, wie sie dachte er wäre keiner von den Typen, die einen halt irgendwann verletzen, wo die FReundschaft halt irgendwann kaputt ist. Wo das halt so ist und man da nix gegen machen kann. Sie schreibt, dass sie ihn braucht, ihn wirklich vermisst, dass sie keinen anderen "besten Freund" hat. Das er ihr total wichtig ist. Sie schreibt wie sie ausrastet, als er nicht reagiert, als sie ihm schreibt wie es um ihre gefühlslage bestellt ist, er reagiert nicht, sagt nur dass er nicht weiß was er sagen soll.

Und irgendwie kommt mir das so bekannt vor. Ist es nicht genau das Gleiche, was ich fühle, was mich belastet? ICh hatte auch noch nie vor meinem "besten Freund" einen " besten Freund". Ich hatte nie eine Freundschaft, in der ich einem Jungen mehr gesagt habe, als allen meinen Freunden. Mein "bester Freund" war der Erste! Und er hat mir soviel bedeutet. Er bedeutet mir immernoch so viel. Es hat mich total verletzt, dass er nicht darauf eingegangen ist, als ich ihm von meinen Gedanken erzählt habe. Es hat mich verletzt, weil er der Einzige, der Junge war, mit dem ich eine Freundschaft hatte, die tiefer war als jede Freundschaft die ich vorher hatte. Und er, er meldet sich nicht. Und jetzt? Kommt ein Brief, bei dem ich nicht weiß wie ernst ich ihn wirklich nehmen darf, ohne mich selber wieder zu verletzten, mir selber wieder Stress einzuhandeln, mich selber zur Verzweiflung zu bringen. Kann ich das tragen? Kann ich zu ihm zurückkommen? Oder ist es jetz wirklich vorbei? Ist es ein Schlussstrich, den ich gezogen habe, den ich verteidigen muss? Ist es ein Schlussstrich, der gut für mich ist.

Warum kann mir denn keiner helfen? Warum kann mir keiner sagen, wie ich handeln soll? Warum? Gott! Hilf mir! Schenke mir die richtigen Worte, wenn ich ihm eine Antwort formuliere. Schenke mir die richtigen Gedanken. Hilf mir ehrlich zu sein. Hilf mir, mich nicht selber zu verstellen. Und gib, dass er das kapiert was ich ihm sagen will. Es würde mir so guttun, wenn er einfach mal kämpfen würde, wenn er mir wirklich auch über längeren Zeitraum zeigen würde, dass ich ihm wichtig bin, dass er mich wirklich lieb hat, dass er mich wirklich nicht verlieren will. Dass er mir einfach zeigt, dass er sich für mich und mein Leben interessiert.

Denn was weiß der von meinem Leben? Gar nix. Er hat keine Ahnung. Es interessiert ihn scheinbar nicht... Er ist ganz gefangen in seiner eigenen Welt, seiner Antifa-Welt. Einer Welt die ich nicht abkann, mit der ich nicht klarkomme. Ich möchte nicht, dass er da so tief reingerät, Ich wünsche mir, dass er seine politischen Interessen und Neigungen ausleben kann, ohne anderen die Köppe einzuhauen. Ohne mit der Polizei aneinander zu geraten, ohne Scheiße zu bauen. Ohne seine komischen Veganer-Freunde. Dass er bei DIR bleiben kann, dass er Glauben kann, dass er nicht abkommt vom richtigen Weg. Und ich wünsche mir, dass er Freundschaften lernt zu pflegen. Auch wenn unsere Freundschaft vorbei ist, wünsche ich ihm, dass er lernt andere zu pflegen, damit sowas nicht nochmal passiert. Ich wünsche ihm, dass er Freundschaft leben kann. Dass er sich dafür einsetzen kann. Dass er gute Freunde findet! Dass er Freunde findet, die ihn nehmen wie er ist! Und dass er nicht noch mehr Freunde verliert. Ich wünsche ihm einfach das Beste, weil er mir einfach so wichtig ist. Ich liebe ihn, auf eine Art und Weise, wie man seinen "besten Freund" lieben kann. Wie man nur seinen "besten Freund" lieben kann. So, wie man keinen anderen lieben kann. Ich wünsche ihm, dass er erkennt was eigentlich grade in ihm vorgeht, dass er das in Worte fassen kann und damit umzugehen lernt. Ich wünsche ihm das Beste! Auch wenn das ohne mich sein wird....

25.6.08 20:28
 


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