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Schlussstrich? - Schlussstrich!

Haha, ich weiß grade, ganz ehrlich nicht, wie ich mit dem grade geführten Gespräch umgehen soll. Ich werde es hierhin kopieren und so könnt ihr alle teilhaben, an dem Ende einer besten Freundschaft.

------klärendes Gespräch------

ich:
lebst du noch?
er :
ähm... ne leider nich^^
er :
quasi
er :
und du?
ich:
wieso nich.hmnhjoar doch ich schon
er :
kA... hab ich mir noch keine gedanken drüber gemacht=)
ich:
aha na dann..
ich:
und sonst?
er :
wie isset leben?
Kampfzwerch (01:14 AM) :
nich schlecht
ich:
deins?
er :
sehr stimmungsgeladen in mom
ich:
woran liegts?
er :
kA... glauben is total fresh grad... und anders als sonst
ich:
das heißt?
er :
und habn mädel kennengelernt was total cool is und überhaupt wir haben so super gepräche usw. allerdings wohnt die in sachsen-anhalt
er :
hm.. ja "neuen" glauben mit neuem bewusstsein und anderen ansichten
ich:
aha, du könntest mir bei gelegenheit mal erzählen, was "neuer" glaube heißt..
ich:
und sachsen anhalt is weit... hast du nicht ma gesagt, dass für dich ne fernbeziehung nie in frage käme? hmm na ja, aber es würde mich für dich freuen, wenn du glücklich wirst.

er :
das is dauert dann aba mach ich anderes mal... ich kann halt nur sagen das er viel "radikaler" is..
ich:
hmm na ja, kann ich mir jetz so noch nich viel drunter vorstellen..
er :
ja also erstmal baut man ja auch nur ne freundschaft auf... nur soo coole gespräche wie mit der ahtt ich noch nie und sie sieht dazu noch super aus und wenns so kommt... was will man machen...
er :
kann ich das nen anderes mal erzählen?
er :
am besten "real"
er :
weil is i-wie besser
ich:
von mir aus.
ich:
ich wollt jetz eh gleich pennen gehen.
ich:
bin nur irgendwie enttäuscht, dass du dich nie gemeldet hast, nach unserem letzten gespräch und dem treffen bei denise.. also geh im mom dann wohl wirklich eher davon aus, dasses mit unserer guten freundschaft vorbei ist. schade, aber es ist wahrscheinlich besser für mich, wenn ich das akzeptiere und dem nicht noch wer weiß wie lange hinterhertrauere und es mich runterziehen lasse.
er :
ich war halt i letzter zeit total verpeilt... und hab garnich drüber nachgedacht weil das mich alles so in anspruch genommen hatt und so...
ich:
das ist ja schön und gut. und freut mich echt für dich, wenn dir das weitergeholfen hat.
er :
ich mein jetzt nich das mit uns... sondern alles andere
ich:
aber ich habe dir ziemlich deutlich gesagt, dass du was tun musst um mir zu zeigen, dass dir an der freundschaft was liegt und das hast du nicht getan. und irgendwann habe auch ich kein bock mehr immer zu warten und verständniss dafür zu zeigen, dass bei dir da was zwischengekommen ist., das habe ich oft genug gemacht, denke ich. wenn ich nicht immer verständnis gezeigt hätte, wäre die freundschaft schon vor monaten kaputtgegangen. ist zwar traurrig, aber ist doch so!
er :
ja ich weiss ich weiss aba nich warum mich bei keinem gemeldet hab in der letzten woche auser bei einer person und ich bin auch total verrückt im mom und will am liebsten alles umschmeissen und neu anfange(positiv gemeind) aba hab kA warum mir das alles mit dir nichmerh wichtig war....
er :
ich kann mich i-wie nich ausdrücken...
ich:
das ist schade. bringt aber weder dich, noch mich weiter.
ich:
dass du sagst, dass du kA hast, wieso dir das mit mir nichmehr wichtig war, sacht vielleicht doch schon alles??
er :
ich bin grade nimmer ich selbst bzw. voll anderes deshalb weiss ich nich ob das normal is ...
er :
hmpf... weiss nich
ich:
gehst du grade auf das ein, was ich geschrieben habe?
ich:
für mich sagt das alles, wenn du einsiehst, dass dir das mit mir nicht mehr wichtig war.
ich:
dann ist es doch egal, dass du dich verändert hast., das habe ich auch. aber wenn du sagst, dass dir meine/unsere freundschaft nicht wichtig war. dann sagt mir das so viel. und vor allem sagt mir dass, dass ich in letzter zeit zu unrecht noch gehofft habe und du mir auch im letzten telefonat noch falsche hoffnungen gemacht hast.
er :
anscheinend isses so-.-
ich:
Danke!
ich:
Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Danke für deine Freundschaft (als sie existierte). Du warst mir einer der wichtigesten Menschen in meinem Leben. Du warst für mich da, als ich mein Leben schmeißen wollte und das werde ich dir nie vergessen. Du warst mein bester Freund und ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich mit dir haben durfte.
Wie das ganze jetzt geendet hat finde ich allerdings zum Kotzen. Dein Verhalten Scheiße! Du hättest auch am Telefon schon was sagen können oder in dem Brief. Dass du mich angelogen hast, verletzt mich sehr. Kann man aber nix dran ändern. Ich wünsche dir ein schönes Leben, auf dass du glücklich wirst und bessere Freunde findest. Machs gut.

ich:
Ach ja, und wenn ich dir noch einen Tipp geben darf. Wenn du wirklich glücklich werden willst, auch mit einer Frau/einem Mädchen, dann solltest du dich ihr gegenüber anders verhalten..

------end-----

Und jetzt? Hmm, eigentlich hatte ich gar nicht vor, jetzt noch hierzusitzen. Ich wollte eigentlich schlafen gehen. Schlafen gehen, bevor "mein bester Freund" mir geantwortet hat. Ich weiß nicht wieso ich ihn überhaupt angeschrieben habe. Eigentlich hatte ich das nicht vor. Ich wollte eigentlich warten, warten, bis er sich selber meldet. Doch das hat er nicht getan. Wieso nicht? Die Antwort hat er mir heute gegeben. Jetzt bin ich froh, dass ich ihn angeschrieben habe. Jetzt ist das ganze vorbei. Jetzt brauch ich nicht mehr hin und her überlegen, ob ich nun richtig liege mit meinen Vermutungen, dass meine Freundschaft ihm nix mehr bedeuetet, Jetzt weiß ich es. Es ist Gewissheit, dass er mich in unseren letzten Gesprächen und dem Brief, den er geschrieben hat belogen hat. Es ist Gewissheit, dass ich mir mehr von der Freundschaft erhoft habe, sie für etwas Größeres und Tieferes gehalten habe, als er. Ja, es ist vorbei! Und jetzt? Wie gehts mir jetzt? Nun ja, jetzt direkt danach geht es mir... hmm, eigentlich überraschend gut für das, was ich grade erfahren durfte. Es hat mich ernsthaft gewundert, dass ich nicht geheult habe, als er mir das so gesagt hat. Ja, und ich bin froh! Dass ich ihm das so direkt geschrieben habe, dass ich auch auf diese "Anspielung" von wegen er wisse nich, wieso ihm das nicht mehr wichtig war, eingegangen bin. Dadurch habe ich Gewissheit erlangt. Naja, ich denke, ich mach mir was vor, wenn ich jetzt sage, dass mich das alles kein bisschen berührt. Es ist scheiße, von seinem "besten Freund" gesagt zu kriegen, dass man ihm nicht wichtig ist, schon länger nicht. Es tut weh, wenn eine Freundschaft, die einem so wichtig ist, mit einer Person, die einem so wichtig ist, einfach endet. Wenn einfach der Eine entscheidet, dass er sich verändert habe und dass das deshalb nicht mehr geht. Ich weiß nicht. Für mich ist das eigentlich kein Grund! Es ist für mich kein Grund, zu sagen "Ich habe mich verändert und deshalb muss unsere Freundschaft jetzt vorbei sein." . Wer denkt denn bitte so? Wenn man sich verändert, dann ist das eine Möglichkeit, dass die Freundschaft weiterwachsen kann! Wenn er ein Mädchen kennenlernt, dann ist das eine Möglichkeit, dass unsere Freundschaft weiterwächst, weil er mir davon erzählt, so wie ich ihm von meinem Freund erzählt habe. Wenn er einen "neuen" Glauben findet, dann ist das eine Möglichkeit, dass die Freundschaft wächst, indem er mir erzählt, was er neu entdeckt hat, indem man diskutiert (was er immer geliebt hat). Einfach durch Austausch kann eine Freundschaft doch durch die Veränderung eines jeden wachsen. Es funktioniert doch auch in anderen Freundschaften so. Schon seit Jahren. Man nehme das Beispiel von Freundin xy und mir. Wir waren früher Spielfreundinnen. Haben uns getroffen, Barbies gespielt. Das gemacht, was kleine Kinder halt machen. Dann sind wir älter geworden. Wir haben uns verändert. Wir haben angefangen über Glauben zu reden und über unsere Ansichten zu diskutieren (Thema Taufe (als Kind, oder Erwachsener), ist ein Punkt, wo wir bis heute noch nicht wirklich die gleiche Ansicht haben, aber wir reden darüber, diskutieren, und bleiben dabei aber immernoch Freundinnen). Dann hat sie ein Jahr eher als ich einen Freund gehabt. Ein bisschen haben wir uns über die Jahre voneinander entfernt, doch wir haben NIE den anderen vergessen. NIE war uns der andere total unwichtig und NIE hat einer von uns gesagt, er habe sich verändert und sehe deshalb in der Freundschaft keinen Sinn mehr, oder ähnliches. Im Moment genieße ich die Freundschaft wieder sehr. Wir erzählen uns wieder ein bisschen mehr und ich finde unsere Freundschaft ist in der letzten Zeit nochmehr gewachsen. Also muss das nicht so laufen, es muss nicht der Weg kommen, den "mein bester Freund" gewählt hat. Aber jetzt reg ich mich hier die ganze Zeit auf... Klar ist das scheiße, aber ich möchte nicht vergessen, dass "mein bester Freund" für mich da war, als es mir schlecht ging. Er war mir ein echter Freund. Er war mir ein Freund, den ich brauchte und der für mich dawar. Ich bin dankbar für das, was ich mit ihm erleben durfte. Ich möchte das nicht vergessen. Ich wünsche ihm ehrlich, dass er glücklich wird. Dass sein "neuer" Glaube gut für ihn ist. Dass es mit diesem Mädel richtig läuft. Dass er Freunde findet, mit denen er besser klarkommt als mit mir. Dass er eine Frau fürs Leben findet. Dass er einfach ein tolles Leben führen kann. Ich wünsche ihm, und das ist echt ehrlich gemeint, das beste Leben, dass er haben kann. Und für mich hoffe ich jetzt, dass es nicht schlimmer wird. Dass ich klarkomme, damit, dass es jetzt echt aus ist. Dass ich überhaupt klarkomme und nicht deswegen einstürze.

Ich werde jetzt schlafen gehen und die Zukunft wird zeigen, wie es für mich aussehen soll.

25.7.08 02:13
 


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